MRT: Magnetresonanztomographie

MRT: Magnetresonanz -tomographie

Mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) erfolgt die Bildgebung durch Anwendung eines starken Magnetfeldes. Diese Untersuchungsmethode ist besonders dafür geeignet, um Gewebestrukturen besser zu charakterisieren bzw. um feine Unterschiede der einzelnen Gewebearten besser darzustellen (z.B. Veränderungen in der Leber, Strukturen im Gehirn und Rückenmark, Knorpelveränderungen an Gelenken, etc.).
Wir untersuchen mit einem Philips Ingenia MRT mit der Feldstärke von 1,5 Tesla.

FAQ

In der Regel erfolgt die Untersuchung in Rückenlage, je nach Untersuchungsregion werden Sie unterschiedlich weit in den Untersuchungstunnel des Gerätes eingefahren. Ein Gehörschutz (aufgrund des starken Magnetfeldes und der Untersuchungstechnik kann es sehr laut werden) oder Begleitmusik sollen den Untersuchungsablauf für Sie angenehmer machen, unterstützt mit angenehmen Bildern im Untersuchungsraum. Zu Ihrem Komfort verfügt der Untersuchungstunnel über die größtmögliche Öffnung von 70cm im Durchmesser. Die Untersuchungszeit beträgt je nach Erfordernis zwischen 10 und 25 Minuten.

Wir benutzen ein Gerät der neuesten Generation mit einer Magnetfeldstärke von 1,5 Tesla. Es gelten besondere Sicherheitshinweise, insbesondere wenn Implantate (Gelenkprothesen, Wirbelsäulenversteifungen) oder medizinische Geräte (Herzschrittmacher, Defibrillator, Schmerzpumpe, Neurostimulator, etc.) bei Ihnen eingebracht wurden. Bitte kontaktieren Sie in solchen Fällen vorweg Ihren behandelnden Arzt und lassen Sie sich eine Tauglichkeitsbestätigung für 1,5 Tesla aushändigen, da nur mit dieser Bestätigung eine Untersuchung zu Ihrem eigenen Schutz durchgeführt werden kann. Geben Sie dies auch unbedingt bei der Anmeldung zu einer Untersuchung bekannt!

Die meisten Untersuchungen insbesondere die Gelenk- und Wirbelsäulendiagnostik erfolgen ohne Kontrastmittel. Bei gewissen Fragestellungen (z.B. Oberbauchorgane, Brust, Entzündungen, Tumorverdacht, etc.) oder bei Unklarheiten der durchgeführten Untersuchung wird eine Kontrastmittelgabe durchgeführt. Deshalb ist die Vorlage eines Blutlabors (GFR, Kreatinin) ab dem 75. Lebensjahr, bzw. bei bekannter eingeschränkter Nierenfunktion unabhängig vom Lebensalter notwendig .

Auf Kontrastmittel kann so wie bei jedem Arzneimittel sporadisch eine Allergie auftreten. In Summe sind die MRT Kontrastmittel sehr gut verträglich und es kommt nur sehr selten zu allergoiden Reaktionen, die Vorort durch Gabe entsprechender Medikamente sofort behandelt werden können.

Bis heute sind keine eindeutigen negativen Auswirkungen auf den menschlichen Körper bekannt. Als Einschränkung gilt, dass eine MRT Untersuchung im 1. Trimenon (bis zur 12. SSW) einer Schwangerschaft nur bei wichtigen, nicht verschiebbaren lebensbedrohenden Untersuchungen für die Mutter durchgeführt werden sollte

Es wird immer versucht, die Untersuchung so angenehm wie möglich für Sie zu gestalten (Kopfhöhrer mit Musik, angenehmes Raumklima mit ansprechenden Bildern und Beleuchtung, größtmögliche Tunnelöffnung mit 70cm). Je nach Ausprägung der Platzangst kann eine Prämedikation zielführend sein, bitte informieren Sie sich vorweg bei Ihrem zuweisendem Arzt. Ein Abbruch der Untersuchung ist jederzeit möglich.

Bei hochgradig eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 30ml) als auch bei bekannter Kontrastmittelallergie wird von einer KM Gabe Abstand genommen.